WM 2026: Stoppt die Angst, bringt die Freude zurück.

Petition: Die Fifa muss die Menschenrechte ernst nehmen!

Unterzeichnen Sie unsere Petition an die Fifa und fordern Sie diese auf, alle Beteiligten an der WM vor Unterdrückung, Diskriminierung und Gewalt zu schützen.

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Fifa: Die Fussball-WM soll sicher für alle sein!

Fordern Sie Fifa-Präsident Gianni Infantino auf, die Angst vor Unterdrückung, Diskriminierung und Gewalt zu stoppen und den Menschen die Freude am Fussball zurückzugeben!

Eine Fussball-Weltmeisterschaft sollte ein Turnier für alle sein: Ein Fussballfest, das Menschen über Ländergrenzen hinweg vereint, um ihren Lieblingssport zu feiern.

Doch statt Freude, herrscht Angst:  Die Angst von Fans in den USA, abgeschoben oder gar nicht erst eingelassen zu werden. Die Angst von Obdachlosen in Kanada zwecks «Stadtverschönerung» verdrängt zu werden. Die Angst von Protestierenden in Mexiko vor Polizeigewalt. In allen drei Austragungsländern müssen rassifizierte und LGBTQIA+ Fans und -Spieler Anfeindungen und Übergriffe befürchten. Wenn Menschenrechte nicht geschützt werden, droht der Traum zum Albtraum zu werden.

Doch statt Freude, herrscht Angst:  Die Angst von Fans in den USA, abgeschoben oder gar nicht erst eingelassen zu werden. Die Angst von Obdachlosen in Kanada zwecks «Stadtverschönerung» verdrängt zu werden. Die Angst von Protestierenden in Mexiko vor Polizeigewalt. In allen drei Austragungsländern müssen rassifizierte und LGBTQIA+ Fans und -Spieler Anfeindungen und Übergriffe befürchten. Wenn Menschenrechte nicht geschützt werden, droht der Traum zum Albtraum zu werden.

Fans und Spieler sollen sich am Fussballfest erfreuen und ihre Meinung frei äussern können – ohne Angst vor Anfeindungen, Ausschluss oder Gewalt.

Journalist*innen sollen frei berichten können – ohne Angst vor Diffamierungen, Sanktionen oder Angriffen.

Alle Menschen sollen sich frei bewegen können – ohne Angst vor diskriminierenden Anfeindungen und Übergriffen.

Die Fussball-Weltmeisterschaft 2026, das grösste Fussballfest diesen Sommer, droht zu einer Bühne für Unterdrückung und zu einer Plattform für autoritäres Gebaren zu werden.

Anlässlich der WM in den USA, Mexiko und Kanada fordert Amnesty International die Fifa dazu auf:

  • sicherzustellen, dass Fans, Spieler und die lokale Bevölkerung sich in- und ausserhalb der Stadien frei äussern und friedlich protestieren können.
  • öffentlich zu garantieren, dass Veranstaltungen und Versammlungen im Rahmen der Weltmeisterschaft nicht zum Ziel von Einwanderungskontrollen durch ICE oder andere militarisierte Sicherheitskräfte werden.
  • Medienschaffende und Menschenrechtsverteidiger*innen zu schützen.
  • wirksame Massnahmen zu ergreifen, um alle Beteiligten vor Diskriminierung und Rassismus zu schützen – bei der Einreise, an den Austragungsorten und in den Stadien.

Jetzt die Petition unterschreiben

Was ist das Problem?

Die Fussball-WM 2026 in Nordamerika sollte die erste werden, die Menschenrechtskriterien bei der Vergabe berücksichtigt. Doch es blieb bei Lippenbekenntnissen. Trotz zahlreicher Menschenrechtsrisiken hat keine der 16 Austragungsstädte einen Massnahmeplan erarbeitet, um Fans, Spieler, Arbeiter*innen, Journalist*innen und die lokale Bevölkerung wirksam vor Menschenrechtsverletzungen zu schützen. Die Fifa kommt ihrer Sorgfaltspflicht nicht nach, von den Behörden in den USA, Mexiko und Kanada verbindliche Menschenrechtsgarantien einzufordern.

Millionen Fans, die zur Fussball-WM 2026 reisen, sind Menschenrechtsrisiken ausgesetzt. Diskriminierende Einreiseverbote, Racial Profiling, Polizeigewalt, Überwachung und willkürliche Festnahmen durch die Einwanderungsbehörde ICE schüren Angst bei lokalen und internationalen Fans. In den USA herrscht ein menschenrechtlicher Ausnahmezustand. Auch in Kanada und Mexiko sind zentrale Rechte gefährdet. In Kanada droht die Verdrängung obdachloser Menschen und in Mexiko erhöhen massiv aufgestockte Sicherheitskräfte das Risiko, dass friedliche Proteste gewaltsam unterdrückt werden. In allen drei Ländern wurden in den letzten Monaten Einschränkungen der Meinungs- und Versammlungsfreiheit dokumentiert. Rassifizierte und LGBTQIA+ Menschen sind Anfeindungen und Übergriffen ausgesetzt.

Die Hauptverantwortung für die Wahrung der Menschenrechte an den WM-Austragungsorten tragen zwar die Behörden der USA, Kanadas und Mexikos. Doch die Fifa und ihre Mitgliederverbände sind gemäss Uno und laut ihrer eigenen Menschenrechtspolitik verpflichtet, die Menschenrechte zu respektieren. Zahlreiche Beispiele – wie der Missbrauch von Arbeiter*innen an der WM in Katar 2022, die Vergabe der WM 2034 an Saudi-Arabien ohne nennenswerte Menschenrechtsgarantien und die Durchführung der WM 2026 mit mangelhaftem Schutz vor Menschenrechtsrisiken – zeigen, dass die Fifa ihre Menschenrechtsversprechen nicht ernst nimmt. Sie priorisiert den Profit über das Wohlergehen der Menschen, die den Fussball lieben.

Was können Sie tun?

Fordern Sie die Fifa dazu auf, sich ernsthaft einzusetzen für den Schutz der Menschenrechte an ihren Turnieren. Eine Fussball-Weltmeisterschaft soll ein Fest für alle sein und keine Plattform bieten für autoritäres Gebaren und für Regierungen, welche die Menschenrechte mit den Füssen treten.

Jetzt Petition unterzeichnen

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