Jetzt handeln: Missbrauch in der Bekleidungsindustrie!
Unterstütze Arbeiter*innen der Bekleidungsindustrie in Südasien im Kampf um ihre Rechte!
Bekleidungsarbeiter*innen in Bangladesch, Indien, Pakistan und Sri Lanka kämpfen täglich ums Überleben. Seit Jahren profitieren Regierungen und Modeunternehmen von den schlechten Arbeitsbedingungen - insbesondere der Frauen, die unsere Kleidung herstellen. Um ihre Familien zu ernähren, sind die Arbeiter*innen zahlreichen Missbräuchen ausgesetzt: sexuelle Belästigung, unbezahlte Überstunden, niedrige Löhne, Druck aufgrund überhöhter Produktionsziele, fehlender Zugang zu Gesundheitsversorgung und andere ausbeuterische Bedingungen. Wären die Arbeiter*innen gewerkschaftlich organisiert, könnte diese Ausbeutung nicht ignoriert werden. Unterschreibe unsere Petition und rufe die betroffenen Regierungen dazu auf, das Recht der Bekleidungsarbeiter*innen auf Vereinigungsfreiheit zu gewährleisten!
Hintergrund
Zwei Berichte von Amnesty international («Stitched Up» und «Abandoned by Fashion», veröffentlicht am 27. November 2025) zeigen auf: Die Verbindungen zwischen Marken, Fabriken und Regierungen stützen die weit verbreiteten und bekannten Menschenrechtsverletzungen der Branche.
Um ihre Familien zu ernähren, sind die Arbeiter*innen zahlreichen Missbräuchen ausgesetzt: sexuelle Belästigung, unbezahlte Überstunden, niedrige Löhne, Druck aufgrund überhöhter Produktionsziele, fehlender Zugang zu Gesundheitsversorgung und weitere ausbeuterische Bedingungen. Erheben die Arbeiter*innen ihre Stimme, werden sie ignoriert. Versuchen sie, sich gewerkschaftlich zu organisieren, werden sie bedroht und entlassen. Demonstrierende werden geschlagen, beschossen und festgenommen. Indem Gewerkschaften und die Möglichkeit kollektiver Verhandlung verhindert werden, kann das ausbeuterische Wirtschaftsmodell durch Regierungen und Modemarken seit Jahrzehnten fortgeführt werden.
In Indien ist Mahir, eine 40-jährige Arbeiterin, gezwungen, täglich 10 bis 12 Stunden und an sechs bis sieben Tagen in der Woche zu arbeiten, um gerade genug zum Überleben zu verdienen. Die Arbeiter*innen schaffen es nur dann, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern, wenn sie sich kollektiv organisieren können.
Unterschreibe unsere Petition und rufe die Regierungen von Bangladesch, Indien, Pakistan und Sri Lanka dazu auf, das Recht der Bekleidungsarbeiter*innen auf Vereinigungsfreiheit zu gewährleisten!
Unterschreibe jetzt die Petition!
Unterschreibe die Petition und drücke deine Solidarität aus, indem du eine persönliche Nachricht an die Arbeiter*innen schreibst, zum Beispiel:
- Ich unterstütze euren Kampf für Vereinigungsfreiheit!
- Ich unterstütze euren Kampf für Arbeit in Würde!
- Ich unterstütze euren Kampf für Gerechtigkeit und gegen Ausbeutung!
Wir werden die Nachricht auf ein Origami aus Papier in Form eines T-Shirts schreiben, die wir dann an Gewerkschaften in Indien, Bangladesch, Pakistan und Sri Lanka senden werden.
Wie kann ich noch mehr tun?
Du möchtest dich noch mehr engagieren?
In unserer Aktionsanleitung findest du weitere Möglichkeiten, um dich für die Kampagne zu engagieren und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit in deiner Region zu gewinnen.
UNTERSTÜTZE UNSEREN EINSATZ MIT EINER SPENDE
Ihre Spende hilft uns, schnell und effizient zu handeln. Wir bringen Unrecht ans Licht und machen Druck, bis Menschen und ihre Rechte geschützt sind und willkürlich Inhaftierte freigelassen werden. Jeder Beitrag zählt. Herzlichen Dank!
Copyright Titelbild: © Getty Images