Iran: Stoppt das Blutvergiessen!

Petition: Die Zivilbevölkerung im Iran muss geschützt werden!

Unterzeichnen Sie unsere Petition und fordern Sie jetzt ein Ende der Massaker im Iran.

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Iran: Stoppt das Blutvergiessen!

Die iranischen Behörden gehen mit beispielsloser Gewalt gegen die Demonstrant*innen im Iran vor, welche bis Mitte Januar 2026 für ihre Rechte auf die Strasse gingen. Unzählige Menschen wurden bereits getötet oder sind von Folter und Misshandlung bedroht. Trotz des Todes des Obersten Religionsführers, Ali Khamenei, und des Konfliktes mit Israel und den USA dauert das Blutvergiessen auch im Innern des Iran an - besonders bedroht sind Kritiker*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen. Fordern Sie JETZT ein Ende der Gewalt!

«Gerechtigkeit für Iran», «Frau, Leben, Freiheit», «Nieder mit der Todesstrafe»: Einmal mehr dröhnten diese Rufe seit dem 28. Dezember durch die Strassen zahlreicher Städte im Iran. Einmal mehr bezahlen tausende Menschen ihren Einsatz für die Menschenrechte, mehr Freiheiten und die Zukunft ihres Landes mit dem Leben. Was mit Ladenschliessungen und Streiks im grossen Basar von Teheran begann, entwickelte sich zu landesweiten Massendemonstrationen, bei denen der Sturz der Anführer der Islamischen Republik gefordert wurde.

Die Gewalt, mit der die iranischen Behörden gegen die Demonstrant*innen vorgeht, ist beispiellos. Amnesty International hat dokumentiert, wie Sicherheitskräfte mit Gewehren und Schrotflinten, die mit Metallkugeln geladen waren, gezielt auf unbewaffnete Demonstrant*innen geschossen haben. Die medizinischen Einrichtungen sind mit Verletzten überlastet, während verzweifelte Familien in überfüllten Leichenhallen, Krankenhäusern und sogar unter Leichensäcken in Lagerhäusern und Frachtcontainern nach ihren vermissten Angehörigen suchen. Tausende Menschen sind bereits festgenommen worden, ihnen drohen Folter und Misshandlung – bis hin zur Todesstrafe. Mindestens 30 Personen wurden im Zusammenhang mit den Protesten im Januar 2026 im Iran zum Tode verurteilt. Darunter sind auch die 17-Jährigen Matin Mohammadi and Erfan Amiri.

Die Situation der iranischen Zivilbevölkerungen hat sich seit den Angriffen durch die USA und Israel Ende Februar weiter verschärft. Hunderte Menschen sind durch die Luftangriffe im Iran bereits gestorben, es kam zu massiver Zerstörung ziviler Infrastruktur.

Die Krise stellt eine ernsthafte Bedrohung für den Multilateralismus und die internationale Rechtsordnung dar. Unter Völkerrechtsexpert*innen herrscht Einigkeit darüber, dass der Angriff der USA und Israels auf den Iran gegen die Uno-Charta verstösst. Wir fordern daher alle Staaten, auch die Schweiz, auf, ihre diplomatischen Bemühungen zu intensivieren, um eine weitere militärische Eskalation zu verhindern und zusätzlichen Schaden für die Zivilbevölkerung abzuwenden. Im Einklang mit dem Völkerrecht müssen die Staaten äusserste Zurückhaltung üben und sich jeglicher Handlungen enthalten, die weitere Verstösse begünstigen könnten. Wir fordern alle Konfliktparteien auf, sich an das humanitäre Völkerrecht zu halten, jegliche Angriffe einzustellen und die Zivilbevölkerung zu schützen!

Die Bedrohung für die iranische Zivilbevölkerung kommt nach wie vor auch aus dem Innern. In der Vergangenheit nutzten die iranischen Behörden bewaffnete Konflikte oft als Vorwand, um verstärkt gegen Kritiker*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen vorzugehen. Ihnen drohen Folter und andere Misshandlungen. Zudem ist davon auszugehen, dass es im Schatten des Konfliktes mit Israel und den USA zu willkürlichen Hinrichtungen kommen wird.

Wir fordern die iranischen Behörden auf, die blutige Repression gegen die eigene Bevölkerung einzustellen! Die Uno-Mitgliedstaaten – darunter auch die Schweiz – müssen zudem dringend diplomatische Massnahmen ergreifen, um die Demonstrant*innen, Kritiker*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen vor weiteren Massakern zu schützen und gegen die notorische Straflosigkeit vorzugehen, die das Blutvergiessen im Iran antreibt. Wir rufen die Staaten dazu auf, den Uno-Sicherheitsrat zu drängen, die Situation im Iran an den Internationalen Strafgerichtshof zu überweisen. Um weiteres Blutvergiessen zu verhindern, sollten einzelne Staaten – einschliesslich der Schweiz – zudem koordiniert Ermittlungen nach dem Prinzip der universellen Gerichtsbarkeit einleiten.

Wir dürfen nicht zulassen, dass das die iranische Zivilbevölkerung erneut unter der rücksichtslosen Machtpolitik der iranischen Behörden – aber auch von Israel und den USA – leiden muss. Der Schutz der Zivilbevölkerung muss oberste Priorität haben. Die Verantwortlichen für die schweren Menschenrechtsverbrechen dürfen nicht straflos davonkommen. Unterschreiben Sie jetzt unsere Petition und unterstützen Sie die Menschen im Iran.

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Was können Sie tun?

Das Blutvergiessen im Iran muss stoppen. Unterschreiben Sie unsere Petition und fordern Sie die Uno-Mitgliedsstaaten – darunter auch die Schweiz – auf, Druck auf die iranischen Behörden auszuüben, damit sie die brutale Gewalt gegen Demonstrierende unverzüglich beenden. Zudem sollen die Uno-Mitgliedstaaten Ermittlungen und Strafverfolgungen einleiten, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

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